Formen der Zauberkunst – Ein Überblick

Magie zeigt sich in vielen Gesichtern.
In der Zauberkunst wird im allgemeinen in zwei Hauptbereiche unterschieden:

Close-up-Magie und Bühnenmagie.

Beide faszinieren auf ihre eigene Weise – von kleinen Wundern in der Hand bis zu großen Illusionen auf der Bühne.

Close Up Zauberei

Ein Mann Zeigt einen Karo Buben zwischen seinen Fingern. Es macht den Anschein, als wolle er gleich einen Trick zeigen.

Wie der Name schon erahnen lässt, geschieht bei der Close Up Zauberei das Wunder direkt vor den Augen der Zuschauer. Ohne Distanz, ohne Ablenkung passieren die Tricks am Tisch, beim Empfang, auf einem Fest oder einfach nur beim Zusammensitzen.
Feine Bewegungen, Timing und Psychologie für eine kleinere Gruppe an Zuschauern stehen im Mittelpunkt.

Unterkategorien:

  • Kartenmagie: Tricks mit Spielkarten – klassisch, elegant, präzise. Wohl mit eine der bekanntesten Formen der Zauberei. Dahinter steckt auch weit mehr als nur „Zieh mal eine Karte“.
  • Micromagie: Fingerfertigkeit und Täuschung auf engstem Raum. Mit Münzen, Würfeln und anderen kleinen Gegenständen geschehen unmögliche Sachen. Normalerweise an einem Tisch umgeben von Zuschauern.
  • Parlour Magie: Effekte mit Ringen, Tüchern, Bechern, Seilen oder Geldscheinen. Das ist wohl die am weitesten verbreitete Form der Zauberei. Bei einer Hochzeit, einem Geburtstag, einer Hochzeit und anderen Festen ist oft diese Art der Zauberei anzutreffen

Erlebt man oft bei exklusiven Events, kleinen Theatern oder in Shows wie der Magic Hour oder Zeit der Illusionen im Illusionstheater Berlin.

Bühnenmagie

Zauberei für das große Publikum

Musik, Licht und Erzählung verschmelzen mit Zauberkunst zu einem Gesamterlebnis.

Unterkategorien:

  • Manipulation: Magie durch reine Fingerfertigkeit mit Karten, Tüchern, Bällen. Ohne Kisten und andere große Objekte passiert hier die Zauberei
  • Allgemeine Magie: klassische Bühnenkunst mit Seilen, Ringen oder Alltagsgegenständen. Zauberer in dieser Sparte zeigen teilweise ähnlich Kunststücke wie Parlour Magie, aber etwas größer.
  • Mentalmagie: Gedankenlesen, Vorhersagen, Suggestion – Psychologie als Bühne. Es wird die Illusion erzeugt, dass der Zauberer in die Köpfe der Zuschauer eindringt und die Gedanken liest wie ein Buch.
  • Großillusionen: Jetzt brauchen wir platz – Schweben, Verschwinden, Transformationen. Wenn Menschen oder Autos erscheinen, eine Person schwebt oder ein Tiger verschwindet, ist das eine Großillusion. Die bekanntesten deutschen Vertreter aktuell sind die Ehrlich Brothers
  • Comedy Magic: Humorvolle Zauberei, bei der Lachen Teil der Täuschung ist. Nicht immer ganz ernst gemeint aber sehr Unterhaltsam.

Im Illusionstheater Berlin werden diese Formen teils vereint – Ob Simsalabim, Mind Illusions bis hin zu Berlin Illusions

Ein Zauberer mit einem Zylinder lässt eine Frau mit langen braunen Haaren in einem blauen Kleid vor sich schweben.

Sonderformen

Es gibt neben den oben genannten auch noch ein paar Sonderformen.

Unterkategorien:

  • Kinderzauberei: Zauberei für die kleinste. Hierbei macht der Zauberer eher einfacher strukturierte und visuellere Kunststücke. Wie etwa in der Show Kinderzaubershow Simsalabim in unserem Theater.
  • Straßenzauberei: Ohne große Technik wird die Straße oder Fussgängerzone zur Bühne. Eine alte Tradition, die bis heute existiert.
  • Entfesslungskunst: Hierbei befreit sich der Zauberer aus Handschellen, Ketten, Zwangsjacken und anderen Fesselungen. Meist ist es ein Spiel gegen die Zeit und nicht immer ungefährlich.

Ob im kleinen Kreis oder auf großer Bühne – Zauberkunst ist immer Begegnung zwischen Mensch und Vorstellungskraft.


Mit diesem kleinen Überblick wollte ich euch erst einmal grob zeigen, welche Arten es gibt. In kommenden Beiträgen werfen wir einen genaueren Blick auf jede dieser Formen – von der Kunst der Manipulation bis zur modernen Mentalmagie.

Bleibt also gespannt und immer schön magisch.

Dein Ben